Umwelt und Natur

Der naturnahe Zustand unserer Gewässerauen bietet für viele sensible Arten einen wichtigen Lebensraum. Beobachten Sie während Ihrer Fahrt das faszinierende Leben am Wasser: Mit lautlosen Paddelschlägen, offenen Augen und ein wenig Glück können Sie den pfeilschnellen Eisvogel mit seinem türkis schillernden Gefieder über die Wasseroberfläche schießen sehen. An lehmigen Steilufern bauen Uferschwalben Nisthöhlen und lugen neugierig hervor.

Auch unter der Wasseroberfläche gib es viel zu entdecken: Der Flutende Hahnenfuß, eine Wasserpflanze, die auf sauerstoffreiche und flachgründige Gewässerabschnitte angewiesen ist, wogt in der Strömung sanft hin und her. Dort wo der Fluss nur sehr langsam fließt, bilden sich dichte Teichrosenteppiche. Mit geschultem Blick ins klare Wasser - besonders an Kiesbänken - können bedrohte Fischarten wie Äsche und Bachforelle beobachtet werden.

Genießen Sie also einen meditativ-entspannten Tag inmitten schöner Natur abseits von der heutzutage so häufigen Hektik des Alltags!

Auf vielen Flüssen wurde in der jüngeren Vergangenheit das Kanuwandern behördlich reglementiert oder sogar komplett verboten, um die Lebensräume bedrohter Arten zu schützen. Mit Ihrem Verhalten können Sie aktiv dazu beitragen, dass auf den schönen Wasserwanderwegen des Wittekindslands auch in Zukunft noch gepaddelt werden darf.  
Die Einhaltung der folgenden Grundregeln sollte deshalb für jeden verantwortungsbewussten Kanuten obligatorisch sein:

1.

Beachten Sie schon bei der Planung Ihrer Kanutour die Mindestwasserstände zum Schutz der Gewässersohle und weichen Sie im Zweifel auf eine andere Route aus.

 

2.

Paddeln Sie nur mit einem Bootstyp, der für die gewählte Strecke geeignet ist.

 

3.

Bitte nutzen Sie zu Beginn und zum Ende Ihrer Kanutour die ausgewiesenen Anlegestellen und landen Sie unterwegs nur an den Rastplätzen und Portagestellen an.

 

4.

Meiden Sie flache Gewässerbereiche und bewachsene Uferzonen. Paddeln Sie grundsätzlich in der Hauptströmung, wo das Wasser zumeist tief genug ist. Halten Sie sich an Stromschnellen auf der Stromzunge, über die das meiste Wasser abfließt.

5.

Verhalten Sie sich während der Kanutour möglichst leise, um Störungen von Wasservögeln zu vermeiden. Das gilt insbesondere innerhalb Brutzeit im Frühjahr.

 

6.

Verzichten Sie während der Kanutour auf den Konsum von Alkohol.

 

7.

Übernachten Sie niemals in freier Natur sondern nutzen Sie im Rahmen mehrtägiger Kanutouren die Campingplätze.

 

8.

Hinterlassen Sie keinen Abfall in der Gewässeraue.

 

9.

Nutzen Sie nach Ende der Kanufahrt die umweltfreundliche Bahn, um an Ihr Fahrzeug am Startpunkt zurück zu gelangen.

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